Der Blick über das Trassee hinaus

Die Glattalbahn durchquert mit ihren Linien unterschiedliche Gebiete: Neben innerstädtischen Zonen fährt sie auch durch beinahe noch ländliche Abschnitte wie auch durch dynamisch wachsende Stadtentwicklungsgebiete. Eine der Leitideen der Gesamtprojektleitung postulierte, das Bahntrassee der Glattalbahn als Teil des Stadt- und Landschaftsraumes zu gestalten. Die Arbeiten sollen sich demnach nicht nur auf die Trasseebreite beschränken, sondern den gesamten Strassenraum umfassen, d.h. von Fassade zu Fassade.

Stadt- und Landschaftsraum

Stadt- und Landschaftsraum
(Bild Feddersen & Klostermann – Für Grossansicht aufs Bild klicken)
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Prinzipskizzen der äusseren Thurgauerstrasse im alten Zustand und mit der realisierten Lösung

Die Anforderungen an den zukünftigen Raum waren breit gefächert. Neben der Glattalbahn benutzen Automobilisten, Radfahrer und Fussgänger mit den unterschiedlichsten Ansprüchen die neuen Flächen. Das Nebeneinander bedurfte einer tiefgründig bedachten Planung und Umsetzung. Stellenweise führte der Bau der Glattalbahn zu grundlegenden Veränderungen bestehender Stadträume, dies nicht nur bezüglich der optischen Erscheinung, sondern auch der Funktionen und der Nutzung.

Ein Beispiel dafür ist die äussere Thurgauerstrasse in Opfikon, die sich mit dem Bau der Glattalbahn von einem rein funktionalen Verkehrsraum mit insgesamt acht Fahrspuren für den Privatverkehr in eine harmonisch gegliederte Stadtachse verwandelte.