Integrales städtebauliches und verkehrliches Gesamtkonzept für den Bahnhof Stettbach

Für die Verkehrsdrehscheibe Bahnhof Stettbach war die Plangenehmigung des BAV für die Glattalbahn mit der Auflage verbunden, das Projekt integral zu überarbeiten und zuvor ein städtebauliches und verkehrliches Gesamtkonzept zu entwickeln. Die Erarbeitung dieser Konzepte erfolgte im Rahmen eines Workshopverfahrens, unter Federführung der Gesamtprojektleitung Glattalbahn. In das Verfahren waren die Realisierungspartner der Verkehrsdrehscheibe miteinbezogen, darunter die VBG, die VBZ, die SBB, die Standortstädte Zürich und Dübendorf sowie der Kanton Zürich als Strasseneigentümer.

Nachtrag Stettbach
(Bild Rainer Klostermann – Für Grossansicht aufs Bild klicken)
PfeilEntwicklungsschritte Verkehrsdrehscheibe Stettbach

Als Resultat des Workshopverfahrens präsentierte sich die Verkehrsdrehscheibe Bahnhof Stettbach als gesamtverkehrlich und städtebaulich optimiertes Projekt. Es vereinigte die Vorstellungen der verschiedenen Interessengruppen zu einer stimmigen und überzeugenden Gesamtlösung. Die Bedürfnisse des motorisierten Individualverkehrs wurden ebenso wie die Interessen der ÖV-Fahrgäste, der Fussgänger und Velofahrer sowie der Eigentümer und Anrainer in der Nachbarschaft des Bahnhofs Stettbach berücksichtigt.

Nachtrag Stettbach
(Bild Simon Vogt, sights – Für Grossansicht aufs Bild klicken)
PfeilLuftaufnahme Verkehrsdrehscheibe Stettbach

Im Juni 2007 stellte die VBG, zusammen mit den Standortstädten Zürich und Dübendorf, das neue Gesamtkonzept der Öffentlichkeit vor. Im November 2007 wurde das Plangenehmigungsgesuch in Dübendorf und Zürich öffentlich aufgelegt. Im Oktober 2008 wurde die Plangenehmigung durchs Bundesamt für Verkehr erteilt.