Wie wird der Altbach in Kloten nach Bauabschluss aussehen?

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In der Schweiz sind fast ein Viertel aller Flüsse und Bäche begradigt oder sogar überdeckt. Sie wurden vor Jahrzehnten zum Schutz vor Hochwasser abgesenkt und hart verbaut.

Auch der Altbach in Kloten gilt heute über weite Strecken als naturfremd und künstlich. Damit teilt er das Schicksal vieler Bäche und Flüsse in der Schweiz. Sie wurden zu eintönigen Kanälen und der ökologische Nutzen ist gering.

Die grossen Stufen am Altbach sind für Fische ein Wanderhindernis und die Lebensräume sind unterbrochen. Die Uferböschungen sind mit Mauern hart verbaut und verhindern die Vernetzung von Land- und Gewässerlebensräumen. Dadurch ist die Artenvielfalt im und am Altbach heute gering.

Mit dem Projekt Glattalbahn-Verlängerung Kloten werden der Altbach und der Bedenseebach naturnah gestaltet. Der Hochwasserschutz schafft mit dem Entlastungsstollen mehr Platz für die Gewässer.

Geplant sind eine pendelnde Linienführung, natürliche Ufervegetation, die bessere Verbindung von Wasser und Land sowie Strukturelemente wie Totholz und Wurzelstöcke. Dadurch entstehen vielfältige Lebensräume.

Zudem entstehen Erholungsräume mit direkten Zugängen zum Bach. So wird der Altbach ökologisch deutlich aufgewertet und naturnäher als heute.

Der Altbach in Kloten wird ökologisch aufgewertet, erhält mehr Strukturvielfalt und neue Zugänge für Mensch und Natur. Nach Abschluss der Bauarbeiten ist der Altbach in Kloten dank gezielter Renaturierung naturnah gestaltet und ökologisch deutlich aufgewertet. Breitere Uferbereiche, vielfältige Gewässerstrukturen und neue Zugänge zum Wasser schaffen zusätzlichen Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie attraktive Aufenthaltsräume für die Bevölkerung.

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