Velo- & Fussweg

Fuss- und Velowege ausbauen

Auf kurzen bis mittlere Distanzen hat das Velo grosses Potenzial. Daher will der Kanton Zürich das Velonetz um eine durchgehende, sichere und attraktive Verbindung zwischen Bassersdorf und dem Flughafen ergänzen. Diese Velohauptverbindung mit separatem Fussweg ist im Gesamtprojekt enthalten.

Für den Alltags- und den Freizeitverkehr

Die Veloverbindung zwischen Bassersdorf und Kloten ist aufgrund der kurzen Distanzen und des flachen Geländes sehr attraktiv für den Alltags- und den Freizeitverkehr.

Im kantonalen Velonetzplan ist daher eine Hauptverbindung entlang des Altbachs vorgesehen. Diese Linienführung ermöglicht ein bedarfsgerechtes, sicheres und gut signalisiertes Angebot für Velofahrende. Wichtige Start- und Zielpunkte in der Region werden direkt miteinander verbunden.

Beitrag zur Entlastung des Verkehrssystems

Am Flughafen arbeiten heute über 27’000 Menschen. Mit der Eröffnung des Circle im Sommer 2020 werden nochmals bis zu 6’000 Arbeitsplätze entstehen. Viele davon haben Arbeitszeiten, die nicht mit den Angebotszeiten des öffentlichen Verkehrs kompatibel sind. Für sie ist das Velo deshalb eine Option für ihren Arbeitsweg.

Der Ausbau der Velohauptverbindung ist Teil des Gesamtverkehrskonzepts. Er leistet zusammen mit der Glattalbahn-Verlängerung Kloten einen Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme in Kloten.

Durchgehende Linienführung

Die Velohauptverbindung mit separatem Fussweg führt von Bassersdorf nach Kloten, neben dem Glattalbahn-Viadukt über die Autobahn und entlang des bestehenden Trassees zum Flughafen. Die neue Verbindung ist knapp sechs Meter breit (Veloweg: 3,6 m, Fussweg: 2 m).

«Das Bedürfnis nach Mobilität wird wegen des Bevölkerungs- und Beschäftigtenwachstums im Glattal weiter ansteigen. Gleichzeitig mit der Verlängerung der Glattalbahn wird auch das Radwegnetz ausgebaut, das Strassennetz angepasst und die Verkehrsführung in den Ortszentren siedlungsverträglich gestaltet. Damit ist das Gesamtverkehrssystem im Glattal bestens gerüstet für die weitere Entwicklung und den erwarteten Verkehr.»

 

Markus Traber, Chef Amt für Verkehr